Die Internistisch-nephrologische Praxis, Priv.-Doz. Dr. Rawer und Dr. Fach
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Dialyse

Was, wenn die Niere gar nicht mehr arbeitet?

Wenn es trotz aller Bemühungen zu einem Nierenversagen kommt, gibt es verschiedene Nierenersatzverfahren. Welches Verfahren jeweils das optimale ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier spielt natürlich die Art der Nierenerkrankung eine große Rolle, aber auch die Konstitution des Patienten und seine persönlichen Lebensbedingungen. Unser Ziel ist es, das individuell passende Verfahren für unsere Patienten zu finden.

Blutwäsche – Hämodialyse

Bei der Hämodialyse (oft kurz Dialyse genannt) kommt der Patient meist dreimal pro Woche für vier bis fünf Stunden in ein Dialysezentrum. Hier wird über eine Dialysemaschine das Blut gereinigt. Das Fachpflegepersonal führt die Dialyse durch, bei der ärztlichen Visite werden alle anstehenden Fragen besprochen.

Dialyse zu Hause – Heim-Dialyse

Manche Patienten erlernen die Durchführung der Dialyse zu Hause. Oft hilft hierbei ein Angehöriger. Das Training zur Heim-Dialyse findet im Dialysezentrum statt, regelmäßige ärztliche Kontrollen in der Praxis begleiten diese Therapie. Bei Problemen können Ärzte und Pflegekräfte jederzeit hinzugezogen werden.

Dialyse zu Hause – Bauchfelldialyse

Eine weitere Möglichkeit, die Dialyse selbstständig zu Hause durchzuführen, ist die Bauchfelldialyse (oft CAPD genannt). Hierbei wird die Dialyse über Lösungen, die mehrmals täglich in den Bauchraum eingefüllt werden, durchgeführt. Auch hier findet zunächst ein Training in der Praxis statt. Regelmäßig stellen sich die Patienten zur Kontrolle in der Praxis vor. Auch hier gibt es einen 24h-Notrufdienst.

Mehr Informationen auf den Seiten der PHV (Patienten-Heimversorgung)